Presse Radtour der Hoffnung


Quelle

Inhalt  
Dürener Nachrichten
22. Juni 2016

4000 Euro für das Kinderheim

Radtour der Hoffnung: Peter Schumacher wird in Gradačac herzlich empfangen

Düren. Seine 9. „Radtour der Hoffnung“ führte Peter Schumacher mit zwei weiteren Reisegefährten auf dem Fahrradsattel nach Gradačac, Partnerstadt von Düren in Bosnien-Herzegowina. Rund 2000 Kilometer legte das Trio zurück. Am Ende konnten knapp 4000 Euro als Spende für das dortige Kinderheim übergeben werden.


Peter Schumacher und seine Begleiter Fritz Jaax aus Nettersheim-Tondorf und Ewald Lentzen aus Ulmen bei Cochem waren am 13. Mai in Düren von Bürgermeister Paul Larue (CDU) verabschiedet worden. Ihr Weg führte sie durch Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn und Serbien nach Bosnien-Herzegowina in die Partnerstadt. Dort wurde ihnen ein herzlicher Empfang bereitet. Schulkinder der Volksschule Ivan Goran Kovačić bildeten in der Gradačacer Innenstadt ein Ehrenspalier und empfingen die Ankömmlinge mit großem Applaus. Ebenso hieß Bürgermeister Edis Dervišagić die Gäste zusammen mit Vertretern des gemeindeeigenen Zentrums für Sozialarbeit willkommen. Das Zentrum betreibt auch das Kinderheim Duga („Regenbogen“).

Bürgermeister Dervišagić dankte den Radfahrern für ihr Engagement und die Spende von 4000 Euro für das Kinderheim. „Gerade auch durch solche Aktionen zeigt sich, wie gut die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Gradačac verwurzelt ist“, sagte der Bürgermeister. Schumacher dankte seinerseits allen Spendern und Unterstützern der Tour: „Ohne ihr Engagement wäre ein Erfolg nicht möglich gewesen.“

Am Tag nach der Ankunft stand dann ein Besuch im Kinderheim selbst an. Es bietet Platz für zehn Kinder. Auf seinen Radtouren hat Schumacher bisher insgesamt knapp 50 000 Euro erradelt, die im Allgemeinen für Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Behindertenarbeit in der Region Düren bestimmt sind. Diese Radtour der Hoffnung war für Schumacher bereits die zweite Tour nach Gradačac.

Dürener Nachrichten
5. Mai 2016

Eine Tour der Hoffnung für Gradačac

Bereits zum neunten Mal tritt der Dürener Peter Schumacher in die Pedale und will so Geld für das Kinderhaus „Duga“ sammeln.

Von Fred Schröder

Düren.
Dieser Peter schnürt nicht die Laufschuhe; er tritt für die gute Sache kräftig in die Pedale: Zu seiner neunten „Radtour der Hoffnung“ startet Peter Schumacher am Freitag, 13. Mai. Ziel ist diesmal die Partnerstadt Gradačac in Bosnien/Herzogewina. Das dortige Kinderhaus „Duga“, zu Deutsch „Regenbogen“, wird diesmal Empfänger der Spenden sein, die der im Ruhestand lebende ehemalige Elektromaschinenbauer und seine Begleiter Fritz Jaax sowie sein Freund Ewald Lenzen aus Ulmen zusammenstrampeln werden.


Mit seinen bisherigen Radtouren hat „Der Mann mit dem Fahrrad“ schon 44 228,50 Euro „erfahren“. „Es geht nicht um mich, es geht nur um die Sache. Ohne meine Helfer aus dem RSV Düren, ohne meine Familie und Freunde könnte ich diese Touren nicht machen“, stellte Peter Schumacher bei der Vorstellung der Tour bei Schirmherr Bürgermeister Paul Larue fest. Larue zeigte sich besonders erfreut, dass diesmal eine Einrichtung in einer Partnerstadt mit Spenden bedacht wird.

„Die Kriegsfolgen in Gradačac sind noch lange nicht beseitigt“, berichtet Marcus Seiler, der an der damaligen Rückführung bosnischer Flüchtlinge aus Düren nach Gradačac wesentlich beteiligt war und gute Kontakte zur Partnerstadt unterhält.

Er und Katja Schmitz, im Rathaus zuständig für die Partnerschaft mit der Stadt in Bosnien/Herzegowina, kennen das Haus „Duga“ sehr genau. In dem Heim werden zehn Kinder im Alter zwischen zehn und 18 Jahren betreut. Gebaut wurde das Haus 1997 von der Nichtregierungsorganisation „Kinderberg“ in Stuttgart. Geführt wird es ehrenamtlich, und das ohne jede spürbare staatliche Unterstützung.
Symbolisch Kilometer kaufen

Unterstützt wird Peter Schumacher samt seinem Team von der Dürener Arbeiterwohlfahrt. Sie hat ein von ihr geführtes Konto eingerichtet. Wer Peter Schumacher unterstützen will, kann zum Beispiel symbolisch Kilometer kaufen – für 2,50 Euro das Stück – oder auch einfach so für den guten Zweck spenden und zwar auf das AWO-Konto DE76 3955 0110 0000 0619 86 mit dem Stichwort „Radtour der Hoffnung 2016“.

Nach dem Start am 13. Mai um 11 Uhr ab dem Dürener Stadtcenter geht es zunächst bis Köln und von dort mit dem ICE nach Regensburg. Hier beginnt die Fahrt auf dem Donau-Radweg durch Österreich und Ungarn, vorbei an Budapest und über Screbenica und Sarajewo nach Gradačac. Dort ist ein Empfang beim Bürgermeister und den Vertretern des dortigen Zentrums der Sozialarbeit mit Spendenübergabe vorgesehen.

Zurück geht es per Flugzeug und Zug. Von Dortmund aus will Peter Schumacher dann am 9. Juni zurück nach Düren strampeln.

„Es geht nicht um mich, es geht nur um die Sache.“

Peter Schumacher vor seiner 9. Radtour der Hoffnung

Dürener Nachrichten
23.10.2015

Große Touren für große Hilfe

Peter Schumacher ist Initiator der „Tour der Hoffnung“

Derichsweiler. Um die 500 000 Kilometer hat Peter Schumacher aus Derichsweiler auf seinem Drahtesel zurückgelegt. Radsport ist eben Peter Schumachers große Leidenschaft. Fast jeden Tag ist der Familienvater mit seinem Drahtesel unterwegs. Und seit einigen Jahren tut er mit seiner großen Leidenschaft auch jede Menge Gutes. Peter Schumacher hat die „Tour der Hoffnung“ ins Leben gerufen, außerdem veranstaltet er einmal im Jahr einen großen Radsporttag, der diesen Sommer bereits zum zehnten Mal stattgefunden hat. Beide Veranstaltungen organisiert Schumacher für einen guten Zweck, meistens für behinderte Kinder.


„Behinderte Menschen“, erzählt der pensionierte Elek-tro-Maschinenbauer, „haben mir eigentlich schon immer am Herzen gelegen. Irgendwann haben Gewerkschaftskollegen von mir, die auch gerne Fahrrad gefahren sind, eine Aktion organisiert. Und von da an war ich irgendwie infiziert.“ Peter Schumacher wollte helfen, dafür sorgen, dass behinderte Kinder auch mal einen Ausflug oder eine Reise machen können. „Die Leute sind ja versorgt“, sagt Schumacher. „Und das weiß ich ja auch. Aber sie sollen sich halt auch einmal etwas Besonderes leisten können.“ Über 50 000 Euro hat er bisher schon erradelt.
„Sie sollen sich halt auch einmal etwas Besonderes leisten können.“

Seine weiteste Radtour, bei der er Geld für Kinder gesammelt hat, hat ihn nach Santiago de Compostela geführt, er war aber auch schon mit dem Rad in Auschwitz und Rom. Außerdem ist er in Dürens Partnerstädte Stryi in der Ukraine und Gradacac in Bosnien-Herzegowina geradelt. Neben der Hilfe, die er leisten möchte, sind es vor allem die Kontakte, die die Reisen für Peter Schumacher zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. „Es ist einfach unglaublich, wie freundlich und vor allen Dingen gastfreundlich die Menschen sind, die wir unterwegs treffen.“

Dürener Nachrichten
13. Juni 2015

Zehn Minuten in Deutschland: ein „Knöllchen“

Peter Schumacher kehrt mit seiner „Radtour der Hoffnung“ nach 2168 Kilometern nach Düren zurück. 5119,50 Euro für ein Therapiezentrum

Düren. Schon vor der Ankunft des 64-jährigen Peter Schumacher vor dem Therapiezentrum in der Glashüttenstraße in Düren hatten einige Rechenkünstler die wichtigen Zahlen parat: 2168 Kilometer von Riga nach Düren mit dem Fahrrad sind – auf drei Wochen verteilt – ungefähr 700 Kilometer pro Woche, circa 100 Kilometer am Tag! „Donnerwetter“, entfuhr es einem Wartenden, „das würde ich nicht mehr schaffen!“


Doch Peter Schumacher, leidenschaftlicher Radfahrer aus Derichsweiler, hat es geschafft. Nach drei Wochen stieg er Punkt 14 Uhr in der Glashüttenstraße 38 von seinem Bike. Fahrradkameraden hatten ihn an der Stadtgrenze von Düren in Empfang genommen. In Hannover hatte ihn sein Begleiter Fritz Jaax wegen eines Trauerfalls in der Familie verlassen müssen.

Gestartet war Peter Schumacher am 20. Mai in Riga. Von der Hauptstadt Lettlands ging es dann über Litauen und Polen nach Deutschland. In Düren erwarteten den Rückkehrer Verwandte, Freunde, der Vorstand des Zentrums und zahlreiche Therapeuten, Vertreter der Stadt und der Kirchen, Vertreter befreundeter Vereine, Organisatoren der „Radtour der Hoffnung“, Sponsoren.

„Der ganze Aufwand hier um meine Person ist mir irgendwie peinlich“, war einer der ersten Sätze aus Schumachers Mund, „wichtig ist die Hilfe für das Haus hier, sonst gar nichts!“

Die Leiterin der Einrichtung, Sylvia Wollerich, konnte die Summe verraten, die bis zum Zeitpunkt der Ankunft in Düren zusammengekommen war: 5119,50 Euro.

Eingesetzt werde das Geld für Umbaumaßnahmen, Therapiematerial und Weiterbildung der zurzeit neun Therapeuten, die wöchentlich um die 100 Klienten mit dem Krankheitsbild Autismus betreuen.

Liesel Koschorrek, stellvertretende Bürgermeisterin, würdigte die „Radtour der Hoffnung 2015“: „Ich bewundere die sportliche Leistung Peter Schumachers, die gepaart ist mit einem vorbildlichen sozialen Engagement für Menschen unserer Gesellschaft.“

Das eine oder andere Vorkommnis, das Peter Schumacher zum Besten gab, ließ die Leute schmunzeln. Schotterstraßen, Wege über Autobahnen, die im Niemandsland endeten, bewegten die Zwerchfelle.

Wenig erstaunt waren die Zuhörer, dass Schumacher auch ohne Schilder erkannt hatte, dass er in Deutschland war. Schon nach etwa zehn Minuten, berichtete er, hatten sein Begleiter und er ein Knöllchen, weil sie fälschlicherweise auf eine Autoschnellstraße geraten waren. (bel)

„Der ganze Aufwand um meine Person ist mir
irgendwie peinlich“

Peter Schumacher,

Radfahrer für gute Zwecke

Aachener Zeitung
19. Mai 2014
Düren.

Peter Schumacher hat sich wieder auf die „Radtour der Hoffnung“ gemacht

Zum siebten Mal geht der Derichsweiler mit dem Fahrrad auf große Fahrt, dieses Mal nicht um wie bisher meistens Kinder und Jugendliche in Not im Raum Düren zu unterstützen, sondern um behinderten Menschen in der Dürener Partnerstadt Gradacac zu helfen.


Bild "2014.05.19-AN.jpg"
Gut gerüstet für die lange Fahrt nach Gradacac machten sich Peter Schumacher (rechts) und Fritz Jaax auf den Weg.

Peter Schumacher startet zum siebten Mal die „Radtour der Hoffnung“ - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/peter-schumacher-startet-zum-siebten-mal-die-radtour-der-hoffnung-1.830616#plx1250003049
Beim Start wurden er und seine Mitstreiter im Stadtcenter Düren von zahlreichen Helfern und Sponsoren sowie Bürgermeister Paul Larue verabschiedet. In der Partnerstadt in Bosnien-Herzegowina gibt es angesichts nicht vorhandener, flächendeckender Strukturen zur Hilfe für Behinderte den Selbsthilfeverein „Kutak Radosti“, der ein Zentrum für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreibt. Dieser Organisation wird Peter Schumacher das Geld übergeben.

Nach einigen Spenden am Morgen des Starts war die Summe bereits auf knapp 5000 Euro angewachsen. Damit setzt Peter Schumacher einen neuen Meilenstein innerhalb der Partnerschaft, die aus einem Dürener Rückkehrprojekt für Kriegsflüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina des damaligen Bürgermeisters Josef Vosen resultierte und von Paul Larue weiter unterstützt wird. Organisatorische Unterstützung erhält er dabei unter anderem vom Kreisverband Düren der Arbeiterwohlfahrt.

Die erste Etappe bis Bayern bewältigen er und sein Tourbegleiter und Vetter Fritz Jaax wegen einer Terminknappheit mit Hilfe der Bahn, dann geht es rund 1800 Kilometer mit dem Rad durch Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

Am Nachmittag des 2. Juni werden die beiden in Gradacac eintreffen und vom dortigen Bürgermeister Edis Dervisagic in Empfang genommen. Dabei wird auch ein symbolischer Scheck an „Kutak Radosti“ überreicht.
Aachener Zeitung
17.02.2014

Die „Tour der Hoffnung“ führt nach Gradacac

Düren. Tausende Kilometer hat Peter Schumacher schon für einen guten Zweck zurückgelegt. Rund 32 700 Euro hat der 63-Jährige dabei „erfahren“, die Kindern aus Düren zugute kamen. Am 15. Mai macht sich der Radsportler erneut auf den Weg.


Bild "2014.02.17_AZ.jpg"
Radtour der Hoffnung: Am 15. Mai macht sich Peter Schumacher wieder auf den Weg. Diesmal führt in der Weg ins 1800 Kilometer entfernte Gradačac.

Ziel der siebten „Tour der Hoffnung“ ist Dürens 1800 Kilometer entfernte Partnerstadt Gradaac in Bosnien-Herzegowina. „Ich habe bei meinen vorherigen Touren viel Armut gesehen“, erklärt Schumacher seine Beweggründe, den Erlös dieses Mal dem Verein zur Hilfe für Menschen mit Entwicklungsstörungen in Gradaac zur Verfügung zu stellen.

Die erste Etappe führt vom Dürener Stadtcenter zum Kölner Hauptbahnhof, wo sich Schumacher in den Zug nach Nürnberg setzt, um seinen Cousin und Reisebegleiter Fritz Jaax „einzusammeln“. Etappenweise radelt das Duo durch Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina zum Ziel. Dort werden die Radler am 2. Juni vor dem Rathaus erwartet.
„Vorbildliche Aktion“

„Ich möchte mit dieser Tour auch an die vorbildliche Aktion der Stadt Düren erinnern“, sagte Schumacher mit Blick auf die Entscheidung des damaligen Bürgermeisters Josef Vosen, den Bürgerkriegsflüchtlingen die Rückkehr ins eigene Land zu ermöglichen und dort mit europäischer Hilfe die „Dürener Siedlung“ aufzubauen.

Mit Bürgermeister Paul Larue, der Gewerkschaft GEW, der Arbeiterwohlfahrt, dem Arbeitskreis 60plus und und vielen langjährigen Helfern hat Peter Schumacher bereits viele Unterstützer und Sponsoren gewonnen. Schüler Sebastian Eich vom Wirteltorgymnasium stellte Pläne für eine flankierende Spendenaktion vor. Die Kosten für die Reise zahlen die Radler übrigens aus der eigenen Tasche.

Das Spendenkonto zur „Radtour der Hoffnung“ führt der Awo-Kreisverband Düren. Unter dem Stichwort „Tour der Hoffnung 14 – Gradacac“ können Spenden auf das Konto Nummer 61986 bei der Sparkasse Düren, BLZ 39550110, eingezahlt werden. Wer eine Spendenquittung benötigt, muss bei der Überweisung seine Anschrift vermerken.
Aachener Nachrichten
17. Juli 2013

„Tour der Hoffnung“: 1500 Kilometer in 16 Etappen

Derichsweiler. Zum sechsten Mal startete Peter Schumacher seine „Tour der Hoffnung“, die ihn vom Dürener Stadtcenter bis Lemberg (L‘viv) und zu Dürens Partnerstadt Stryj in der Ukraine führte. Begleitet wurde er auf der Tour für einen guten Zweck von seinem Cousin Fritz Jaax. „Gegen die Kinderarmut in Düren“ radelten die Beiden.


Bild "2013.07.17_AN.jpg"
Eine Tour der Hoffnung, die zeitweise auch zur „Tour der Leiden“ wurde.

„Tour der Hoffnung“: 1500 Kilometer in 16 Etappen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/tour-der-hoffnung-1500-kilometer-in-16-etappen-1.619141#plx1816730678

Im Vorfeld verkaufte Peter Schumacher Kilometer an Sponsoren und kam so auf 2200 Euro. Ein Ergebnis, das den leidenschaftlichen Radfahrer nur bedingt zufrieden stellte.

„Die Spendenbereitschaft hat nachgelassen“, resümierte der 62-jährige, der die „Touren der Hoffnung“ 2008 begann und bis 2011 stetig wachsende Erlöse zu verzeichnen hatte. Einen ersten Einbruch gab es im vergangenen Jahr als der Erlös mit rund 2700 Euro hinter den Erwartungen zurück blieb. Bis dahin hatte „der mit dem Fahrrad“ 30 400 Euro durch kräftige Pedaltritte gesammelt.

Ein kräftiger Antritt war auch auf der jüngsten Tour nötig. Mancher Umweg musste wegen des Hochwassers gefahren werden und etliche Straßen waren unpassierbar. So war die direkte Fahrt nach Stryj wegen kaputter Straßen nicht möglich. Doch Radler sind flexibel. Blitzschnell wurde umdisponiert und Lemberg als Ziel angesteuert und erst später die Partnerstadt. Der Bürgermeister der Stadt empfing sie; er dafür sorgte, dass die beiden Gäste die Stadt kennen lernten mit ihrem Licht und ihrem Schatten. Dort reifte auch der Entschluss beim Derichsweiler, vor allem eine Schule zu unterstützen, die von den dortigen Pädagogen in Eigenleistung umgebaut worden und nur „bescheiden“ eingerichtet ist. Ihm schwebt vor, dass Kinder dieser Schule Ferien in unserer Region machen können. Schon bald will er sich auf die Suche nach Gastfamilien machen.

Begonnen hatte die eigentliche Radtour in Weiden in der Oberpfalz. Mit dem Rad bis Köln und dann mit dem Zug zum Ausgangsort. Prag musste das Radler-Duo wegen Hochwassers umfahren. Ergreifend und beeindruckend war der Besuch in der Jugendbegegnungsstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz, das Schumacher nicht zum ersten Male besuchte.

Ein überraschendes Erlebnis gab es im der polnischen Stadt Przemysl, die ihr Stadtfest feierte und sie eine Delegation aus deren Partnerstadt Paderborn trafen, und sich möglicherweise eine Zusammenarbeit abzeichnet.
Er will weiter machen

Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Leute an der Strecke sind Peter Schumacher besonders haften geblieben, vor allem die der Baptistengemeinde in Düren und Lemberg, die auch beim jüngsten Hilfsgütertransport halfen. In seinem Heimatort hatte er an zwei Tagen gesammelt. Die Spenden wurden nun mit einem Spediteur direkt in die Ukraine gebracht.

Auch wenn ein wenig Enttäuschung über das Ergebnis des „Kilometer-Verkaufs“ in seiner Stimme mit schwingt, will Peter Schumacher weiter auf seine Art helfen und Geld für Menschen und Einrichtungen sammeln, die Hilfe benötigen.
DN-Woche
12. Juni 2013

Peter Schumacher radelt für Kinder quer durch Europa

Im Stadtcenter Düren fand jetzt wieder der große Start der mittlerweile schon 6. „Radtour der Hoffnung" statt. Wie auch in den Jahren zuvor hat Peter Schuhmacher eine karitative Einrichtung gefunden, die für seine große Radtour durch Europa perfekt ist.

Bild "2013.06.12_DN-Woche.jpg"
Hubert Cremer, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Düren, Manuela Stein, Betriebsratmitglied Tagebau Inden/RWE Power AG, Peter Schuhmacher und Dr. Stephan Strunk, Leiter Tagebau Inden/RWE Power AG (von links). Zum Beginn der Tour Überreichten Manuela Stein und Dr. Stephan Struck im Namendes Tagebaus Indern einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Der „Verein gegen Kinderarmut in Düren" wird in den kommenden Tagen also gespannt nach Deutschland, Polen, Tschechien und die Ukraine blicken, um zu erfahren, wie Peter Schuhmacher, mit Unterstützung eines Freundes, trotz der Wetterverhältnisse und sonstigen Blessuren seinen Weg mit dem Fahrrad hinter sich bringt. Der Manager des Stadtcenters fand die passenden Worte zur Radtour: "Wir sind sehr stolz, auch in diesem Jahr den Start von Peter Schuhmachers, fast schon legendären, Radtour ausrichten zu dürfen. Was er für die Einrichtungen leistet ist bemerkenswert, vor allem mit dem Fahrrad", so Daniel Böttke. Am 23. Juni wird Peter Schuhmacher zusammen mit seinem begleitenden Freund wieder in Deutschland zurück erwartet, diesmal allerdings von der Ukraine aus mit dem Flugzeug.
Dürener Zeitung
04. Juni 2013

Tour gegen Kinderarmut

Düren. Auf geht's zur Radtour der Hoffnung. Bereits zum sechsten Mal tritt Peter Schumacher in die Pedale und erntet damit Kilometergeld, das Dürener Kindern zugute kommt.

Bild "DNZ1.jpg"
Peter Schumacher und Fritz Jaax (v.l.) Foto: Daniela Martinak

Gegen Kinderarmut in der Papierstadt setzt der Radfahrer sich schon seit vielen Jahren ein, er tritt diesmal den Weg in die 1500 Kilometer entfernte Ukraine an. Gestartet ist er gestern morgen am Stadtcenter.
Von dort aus geht es erst nach Tschechien, dann nach Polen und dann schließlich bis nach Lemberg. An seiner Seite hat er zum zweiten Mal seinen Cousin Fritz Jaax. „Ich möchte deutlich sagen, dass wir keine Spendengelder für die Tour an sich ausgeben. Die finanzieren wir selbst", betonte Schumacher. Am 23. Juni, sofern alles nach Plan läuft, möchten die beiden Sportler wieder in der Heimat sein. Bis dahin soll möglichst viel Geld zusammen kommen.
Gespendet werden kann auf folgendes Konto: Sparkasse Düren, Bankleitzahl 395 501 10, Kontonummer 110148, als Verwendungszweck bitte „Radtour" angeben. Oder aber einen Spendenflyer bei der Stadt Düren abholen, der nicht nur reichlich Informationen beinhaltet, sondern auch den Ablauf der Tour beschreibt. Außerdem wird der „Kilometerkauf" der Benefizaktion auch ausführlich erklärt. (dama)
Kirchenzeitung
29.05.2013

Antreten für Hoffnung

Peter Schumacher fährt 1500 Kilometer gegen Kinderarmut in Düren

„Die Ukraine ist für mich ein kleines Abenteuer", erklärt Peter Schumacher. Voraussichtlich muss der 62-Jährige aus Derichsweiler bei Düren diesmal seine „Radtour der Hoffnung" allein bestreiten. Sein Begleiter scheint wegen eines Krankheitsfalles in der Familie auszufallen.

Alleine ist Schumacher trotzdem nie. Die Gedanken und Glückwünsche vieler Menschen begleiten ihn, immerhin ist er im Auftrag von Spendern unterwegs „Gegen die Kinderarmut in Düren". Es ist bereits die sechste Tour dieser Art, die ihn seit 2008 zunächst in die Benelux-Länder führte, später dann nach Auschwitz in Polen, nach Rom im vergangenen Jahr und diesmal auf eine 1500-Kilometer-Route in 17 Etappen nach Tschechien, Polen und in die Ukraine.

Ukrainische Delegation gibt Geleit zum Zug

Bevor er am Montag, 3. Juni, am Stadtcenter von Düren um 10 Uhr startet, werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen. Aufgeregt ist er jetzt schon, eine Abordnung der ukrainischen Botschaft hat sich angesagt, um ihn bis zum Bahnhof zu begleiten. Mit dem Zug fährt er aus Zeitgründen bis Weiden/ Oberpfalz. Ansonsten wäre das Pensum innerhalb von drei Wochen kaum zu schaffen. Von Weiden aus geht es bis nach Stryj, der Dürener Partnerstadt in der Ukraine. Von dort aus macht er noch einen „kleinen Abstecher" von über 100 Kilometern nach Lwiw (Lemberg), dessen Altstadt bei der Unesco als Weltkulturerbe aufgelistet ist. Der Bibelkreis der Baptisten in Düren hat ihm dort eine Anlaufstelle vermittelt. Im Gegenzug hat er der Baptistengemeinde an zwei Samstagen geholfen, Hilfsgüter für die Ukraine zu sammeln. Für Unterbringung, Verpflegung und was sonst noch anfällt, kümmert er sich nämlich selbst und betont dabei ausdrücklich, dass für die Radtour selber keine Spendengelder verwendet werden. „Das zahle ich alles aus eigener Tasche."
Bild "2013.05._Stattmagazin1.jpg"
Von Derichsweiler aus startet Peter Schumacher zum sechsten Mal für wohltätige Zwecke.

Außer der Information, welche Gelder auf dem Konto eingegangen sind und woher sie kommen, möchte er keinen Zugriff auf die Finanzen erhalten. Über 30 000 Euro kamen bislang bei den Radtouren der Hoffnung zusammen, mit dem Erlös aus den Radsporttagen, die am Sonntag, 15. September, zum 8. Mal – davon zum dritten Mal in Obermaubach – stattfinden, sogar 50 000 Euro für gute Zwecke von der Parkinson Selbsthilfegruppe, Päntz mit Hätz (behinderte Kinder und Jugendliche), den Lebenshilfe HPZ Bürvenich und Schmidtheim sowie einem Mädchen mit Gehirntumor, das mittlerweile als geheilt gilt. Und nun in Zusammenarbeit mit Caritasverband Düren-Jülich, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, der katholischen Kirche Düren, dem Sozialdienst katholischer Frauen, der Evangelischen Gemeinde zu Düren, dem Jugendhilfeausschuss sowie dem Jugendamt der Stadt gegen Kinderarmut in Düren.
Spenden für das Projekt gehen an die Stadt Düren
Stadtkasse, Konto 110 148,
Sparkasse Düren, BLZ 395 50110
Verwendungszweck: Gegen Kinderarmut in Düren,
JHP 414 810 000 Radtour der Hoffnung
Informationen unter www.radsporttag-derichsweiler.de
Stadtmagazin
Mai 2013

Radtour der Hoffnung 2013 oder jeder Kilometer zählt

Nun ist es ja ein offenes Geheimnis, in Düren ist jedes dritte Kind von Armut betroffenen. Mit den knappen Ressourcen der Stadt sowie des Landesjugendamtes, versucht man trotz alledem diesen Kindern ein Teilhaben am sozialen und kulturellen Leben zu ermöglichen.

Aufgrund der klammen Kassen ist man hierbei auf Spenden angewiesen, denn Kinder sind die Zukunft einer Stadt und demzufolge auch eines Landes.
Für Peter Schumacher, dem das Fahrrad quasi in die Wiege gelegt wurde und der mit seinen Aktionen seit 2008 gut 30.000,- € für soziale Einrichtungen oder Projekte in der Region „erfahren" hat, ist es eine Herzensangelegenheit hierbei konkret zu helfen.
Bild "2013.05._Stattmagazin2.jpg"
Los geht's am 03. Juni 2013 im Stadtcenter Düren und wer Peter Schumacher kennt, der weiß, dass er sein Ziel, die Stadt Stryi in der Ukraine pünktlich am 20. Juni 2013 erreichen wird. Immerhin eine Strecke von 1.500 km. Parallel dazu wurde für einen Hilfstransport (Rollstühle etc.) gesammelt, der zur gleichen Zeit eintreffen wird. In Zeiten wo hinter vielen Fassaden die Armut Einzug gefunden hat ist es doppelt wichtig, dass es Menschen wie Peter Schumacher gibt, die sich völlig uneigennützig dieser gesellschaftlichen Herausforderungen stellen.
Wir von DNS wünschen ihm dabei gutes Gelingen und eine gute Fahrt. Sollten Sie noch Fragen haben, so schauen Sie nach unter: www.radsporttag-derichsweiler.de
Parallel kann man natürlich auch spenden.
Konto: Stadt Düren Stadtkasse
Stichwort: 51.0 J HP4148 10000 Radtour
Konto-Nr: 110148
BLZ: 39550110
So haben wir es gesehen und so wurde es geschrieben.